Donnerstag, Juli 09, 2015

Wie kann ich das Vertrauen meiner Agas gewinnen?

Naja, obwohl Agas recht schlaue Pieper sind, stellen sie sich im Vergleich zu Wellensittichen meines Erachtens deutlich zögerlicher und sturer, geradezu bockiger an.

Die kürzeste Antwort lautet: "Indem du ihnen viel Freude machst."

Okay, das ist ein bisschen platt, denn Agas haben ungeheuer viele Bedürfnisse, die sich auch nicht so sehr in kurze Worte fassen lassen. Trotzdem mal zwecks Andeutung, in welche Richtungen gedacht werden sollte:

1. "Für den Stellpatz der Voliere ist auf vieles zu achten."

2. Die Voliere muss wirklich groß bzw. breit genug sein und in einer Weise eingerichtet, dass unsere Pieper nicht alles erklettern, sondern auch mal erflattern müssen.
2.a) Keine handelsüblichen Hartholzstangen, sondern besser einfache Zweige von draußen.
2.b) Kein unnötiges Plastik. Und vieles mehr zu beachten.

3. Auf Kochdünste, Zigarettenrauch möglichst ganz verzichten.

4. Spezielle, hochwertige Aga-Futtermischung, keine "Leckerlis", denn sie sind einfach nur Nepp und bringen den Piepern nicht, was draufsteht,

5. Viel Frischkost, fast alle Gemüse, Gräser, Blumen, nahezu alle "Unkräuter" aus Gärten - jedoch unter Beachtung, dass keine Düngemittel enthalten.

6. Wenig Obst wegen des hohen Fruchtzuckergehalts, "denn Agas sind eigentlich schon süß genug" - und Zucker schädigt die Leber.

7. Möglichst einmal wöchentlich frische Zweige zum Beknabbern. Zwecks Mineralienaufnahme & Bespaßung, denn Agas möchten "arbeiten". Geeignet sind Zweige von Obstbäumen, aber besonders von Walnussbäumen, Korken- und Trauerweiden, eigentlich eher alles. Aber im Zweifel frag ruhig, denn wir tauschen uns hier nicht nur Wissenslücken aus:-), sondern recht gern auch Erfahrungen.

8. Ausreichend Freiflug. Der Erstflug ist riskant, vieles andere auch. Dazu bitte mal speziell in unsere Dateien gucken.

9. Sprich mit ihnen, nimm dir Zeit. Nicke mit dem Kopf, ruhig auch mal singen und mit ihnen schimpfen - "denn Katzen sind leise".
Je besser ihr euch kennt - und je mehr Freude ihr euch gegenseitig schenkt, desto vertrauensvoller wird es.

Ganz sicher genügt mir oft, den Piepern einfach nur zuzuschauen, wie sie sich vergnügen, wenn genug von allem da ist, was ihr Herz begehrt, aber ich genieße es eben auch, wenn ich mit Frischzweigen oder Ringelblumen reinkomme und sie über mich herfallen, als hätten sie nicht noch reichlich davon "unerledigt" vor den Fenstern.  LG

"Zahm" oder "zutraulich" ???


ich schrieb es zwar grad schon anderswo, aber ruhig auch nochmals hier, wenngleich etwas anders akzentuiert als andere Antworten,  die einfach mal deshalb etwas skeptischer rüber kommen, weil uns so viele Haltungsfehler begegnen. Deshalb sind uns prinzipiell scheue Vögel oft lieber als "Handzahme", aber ganz so einfach ist es dann letztlich doch nicht, denn dauerhaft allzu furchtsame Pieper lässt ebenfalls auf bedenkliche Haltung schließen.

Also mein Textchen wiederholt:

+++ zahm oder zutraulich +++

Ich finde wichtig, zwischen "zahm" und "zutraulich" zu unterscheiden, denn Zähmung im Sinne zwangbehafteter Manipulation führt tatsächlich zu psychischen Störungen.

Wenn jedoch ein Pieper auf Dauer und ohne Zwänge seinen natürlichen Fluchtinstinkt gegenüber mir überwindet, einfach aus Erfahrung heraus, dass ich ihm nicht an die Wäsche will, dann ist das nicht "zahm", sondern zutraulich.

Vögel sind kluge Tierchen. Und dass sie zu vertrauen lernen, ist deshalb ebenfalls richtig "natürlich".

Sogar die Kohlmeisen im Garten fliegen uns inzwischen regelrecht um Ohren, aber NUR Christiane und mir, während sie alle anderen Besuchermenschen aus größerer, kritischer Distanz beäugen.

Noch krasser: Ein Bekannter von uns hat so sehr das Vertrauen seiner Gartenpieper gewonnen, dass auch die superkleinen Schwanzmeisen ihm auf die Schulter fliegen, weil er dort immer mal wieder Leckereien anbietet und sehr gute Ruhe ausstrahlt.

>> Für optimal << halte ich das Verhältnis zwischen Aga & Mensch dann, wenn uns die Agas für nette, zuverlässige, "nützliche Idioten" halten, zu denen der Pieper ruhig auch mal richtig lieb sein kann, ohne sich gleich über alle Ohren in Christiane und mich zu verlieben, denn das wäre wirklich anstrengend und macht einen Pieper auch nicht wirklich glücklich, weil eben Artgenossen dann doch die besseren Liebhaber sind = den ganzen Tag "verfügbar".

Mittwoch, Juli 08, 2015

Über Obst, Gemüse, Salat, Beeren

Erstellt von Elke Grasmann

Inhaltsstoffe von Obst, Gemüse, Salat und Beeren und der Nutzen für unsere Vögel

VITAMINE:
Carotinoide (Vorstufe des Vitamin A)Vitamin A- Mangel führt zu einer erhöhung des Harnsäure Spiegels im Blut und dadurch zu Nierenerkrankungen und Gicht.Carotinoide sind enthalten in: Acerola, Chicoree, Fenchel, Hagebutte, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Physalis, Kürbis, Gurke, Karotten, Löwenzahn, Cranberry, Papaya, Preiselbeeren, Sellerie, Tomaten, Zucchini. 

Vitamin B1:
Vitamin B1 Mangel führt zu Bewegungsstörungen mit unsicherer Fußung, ein permanenter Mangel äußert sich in Funktionsstörungen des Zentralen Nervensystems mit Zittern und Krämpfen.Vitamin B1 ist enthalten in: Acerola, Chicoree, Hagebutte, Ingwer, Johannisbeere, Physalis, Karotten, Kürbis, Löwenzahn, Cranberry, Preiselbeeren, Gurken, Fenchel, Paprika, Sellerie, Tomaten, Zucchini. 

Vitamin B2:
Vitamin B2 Mangel führt zu Fettleber mit daraus resultierender Bewegungsunlust und Lahmheit.Vitamin B2 ist enthalten in: Acerola, Fenchel, Chicoree, Hagebutte, Ingwer, Johannisbeeren, Karotten, Kürbis, Gurke, Löwenzahn, Cranberry, Paprika, Preiselbeeren, Sellerie, Tomaten, Zucchini. 

Vitamn K:
 Vitamin K Mangel führt zu Leberschäden und allen damit verbundenen Erkrankungen.Vitamin K ist enthalten in: Acerola, Fenchel, Heidelbeere, Ingwer, Kürbis, Löwenzahn, Sellerie, Tomaten, Gurke, Papaya, Zucchini. 

Vitamin E:
 Vitamin E Mangel führt zu Durchblutungsstörungen und dadurch zu Kopfschiefhaltung.Vitamin E besitzt eine Schutzfunktion für die Vitamine A, D, K, B6, Pantothensäure. Vitamin E hat eine antioxidative Schutzwirkung und in der Wachstumsphase des Vogels sehr wichtig.Vitamin E ist enthalten in: Fenchel, Gurke, Hagebutte, Kaki/Sharon, Möhren, Kürbis, Löwenzahn, Mango, Mispel, Paprika, Sanddorn, Sellerie, Tomaten, Zucchini. 

Vitamin B5 (Pantothensäure):
Vitamin B5(Pantothensäure) Mangel verursacht Stoffwechselstörungen im Magen-Darm-Trakt und die Leberfunktion wird gestört. Sie hilft beim Abbau von Fetten.Vitamin B5(Pantothensäure) ist enthalten in: Acerola, Banane, Broccoli, Chicoree, Fenchel, Gurke, Hagebutte, Heidelbeeren, Karotten, Kürbis, Mais, Mango, Paprika rot, Tomaten, Trauben, Zucchini.


Obst, Gemüse, Salat, Beeren sind als Futterpflanzen geeignet. Meistens sind Düngemittel in der Erde, Dünge und Pestizidrückstände an der Pflanze .Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Gewähr für die Richtigkeit der Inhalte gegeben werden. Es besteht keinerlei Haftungsanspruch gegenüber der Autorin.

Sollte ein Vogel versehentlich giftiges Pflanzenmaterial aufgenommen habe bitte wie folgt vorgehen.- Umgehend Ihren Vogelkundigen Tierarzt informieren- Möglichst viel Pflanzenteile einpacken und mitnehmen.- Vogel nicht trinken lassen.- Ausscheidungen des Vogels mitnehmen.


Acai- Beeren ( Euterpe oleracea )
Familie: Palmengewächse ( Arecaceae )Herkunft: SüdamerikaBeschreibung: 1- 2,5 cm lange schwarze Beeren, ähnlich wie Weintrauben oder große Kirschen, als Rispen, Samenkern macht 20% der Frucht aus.Inhaltsstoffe: Proteine, Aminosäuren, Lipide, Polysaccharide, Flavonoide, Anthocyana, Proanthocyanidine, Palmitinsäure, Leinölsäure, Kalzium, Eisen, Provitamin A, Ölsäure, Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren.Heilwirkung: antioxidativ, entzündungshemmend, Immunsystem stärkend.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Acerola ( Malpighia glabra )
Familie: Malpighiengewächse ( Malpighiaceae )Herkunft: ursprünglich MexikoBeschreibung: kugelige Steinfrüchte, 10-15 mm Durchmesser, glatt, ungelappt, eiförmige, nicht harte Kerne 7-10 mm lang.Inhaltsstoffe: Provitamin A, Vitamin C, B1, B2, B5, Magnesium, Kalzium, Kalium, Bioflavonoide.Heilwirkung: bei Lebererkrankungen, Durchfall, kann Arteriosklerose vorbeugen, Immunsystem stärkend, unterstützt die Knochenbildung, durch das Zusammenwirken der Bioflavonoiden wird seine antioxidative Wirkung verstärkt, beugt Krankheiten wie Diabetes, Herz- Kreislauf- Erkankungen, Infekte, Rheuma, Allergien, Asthma und Krebs vor.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Ananas ( Ananas comosus )
Familie: Bromeliengewächse ( Bromeliaceae )Herkunft: Ursprünglich in Amerika beheimatet.Beschreibung: Keulenförmiger Stamm bis 35 cm. lang, Blätter schmal lanzettlich, bis 120 cm. lang, 3-7 cm. breit, Blattränder nach oben gebogen, stachelartig scharf gezähnt, 30 cm. langer Blütenstandsschaft, 100 Einzelblüten in 8 Spiralen am Zapfenförmigen Blütenstand, Samen werden bei Kultursorten nicht gebildet.Inhaltsstoffe: Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Jod, Vitamin C, Carotine, Verdauungsenzym Bromelin.Nur frische Ananas besitzt alle Heilstoffe!!!!Heilwirkung: Das Enzym Bromelin ist Eiweißspaltend, wirkt Fiebersenkend, bekämpft Bakterien und Viren und wirkt blutreinigend.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diesen Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Apfel ( Malus )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: Europa, Asien, NordamerikaBeschreibung: Bis zu 55 Arten, laubabwerfende Bäume und Sträucher. Die wirtschaftlich bedeutenste Art ist der Kulturapfel Malus domestica. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Blätter oval bis eiförmig oder elliptisch, Blattränder meist gesägt, selten glatt und manchmal gelappt, gestielte Blüten in doldigen schirmrispigen Blütenständen.Inhaltsstoffe: Vitamin C,B,A, Fruchtsäuren, Lävulose, Dextrose, Apfelsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Gerbsäure, Salizylsäure, Pektin, Phosphor, Wachs.Heilwirkung: blutreinigend, Vitamin Mangel ausgleichend, Gicht, Rheuma, Arteriosklerose, Ekzeme. Die Blätter fördern den Stoffwechsel, Bekämpft Infektionen von Bakterien und Viren, stoppt Durchfälle, neutralisiert Gifte im Darm, Pektine binden Schlacken und Gifte im Dünn- und Dickdarm und helfen bei der Ausscheidung.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Apfelbeeren ( Aronia Hybriden )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: östliches NordamerikaBeschreibung: sommergrüne Sträucher, weinrote Winterknospen, Laubblätter elliptisch- verkehrt eiförmig, 2-8 cm lang, kerbig gesägt, schirmrispige Blütenstände, fünf Kelchblätter, rote, schwarze, apfelförmige Früchte, 5-12 mm groß.Inhaltsstoffe: Flavonoide, Folsäure, Vitamin K, Vitamin C, Pektin, Sorbit, Anthocyane ( Gerbstoffe- Tannine )Heilwirkung: schützt Leber und Magen, neutralisiert Giftstoffe, entzündungshemmend, Herz- Kreislauf unterstützend, vermindert die Ablagerungen in den Gefäßen indem sie in viele Enzymreaktionen eingreift, Vorbeugend vor Krebs, komplette Wirkstoffkombination als Prophylaxe bei Dickdarm- Krebs. Anthocyane wirken als Radikalenfänger. Das enthaltene Vitamin K kontrolliert die Blutgerinnung und aktiviert die Knochenbildung. Es hindert das Kalzium im Blut daran sich als Plaque in den Arterien festzusetzen.Achtung: Säfte nur als sogenannten Muttersaft ( 100% Frucht ) aus der Apotheke anbieten. Andere Säfte sind verdünnt und mit einem hohen Zuckergehalt versehen.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Artischocke ( Cynara scolymus )
Familie:Korbblütlergewächse ( Asteraceae )Herkunft: Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum bis nach Nordafrika.Beschreibung: zwei bis dreifach fiederschnittige, stachelige Laubblätter, bis zu 80 cm. lang und 40 cm. breit, Unterseite graufilzig behaart, körbchenförmige Blütenstände, Blütenstandsboden stark fleischig.Inhaltsstoffe: Enzyme, Flavonoide, Gerbsäure, Inulin, Scolymosid, Bitterstoffe,Kaffeqylchiasäure, Cynarin, Cynaropikrin,Cynarosid.Heilwirkung: antioxidativ, ausscheidungsfördernd von Lebergalle und der Galle der Gallenblase. Cholesterinsenkend ( Triglyceride, LDL- Cholesterin ), entzündungshemmend, krampflösend, leberreinigend, leberschützend, verdauungsfördernd. Das enthaltene Inulin dient als Schutz gegen die Entstehung von Dickdarmtumoren, im Darm geht die Anzahl der Fäulnisbakterien zugunsten der Bifido- oder Säurebakterien zurück, dadurch sinkt die Produktion von Ammoniak, das die Entstehung und das Wachstum von Dickdarmtumoren beschleunigt.Artischocke ist in der Heilwirkung gleichzusetzen mit Löwenzahn.
Der Blütenstandsboden wird von unseren Agas nicht gefressen aber der Samen ( Kardi ) wird sehr gerne gefuttert.


!!! Avocado ( Persea americana ) !!!
Familie: Lorbeergewächse ( Lauraceae )Herkunft: SüdmexikoBeschreibung: Frucht birnenförmig bis oval, Fruchtfleisch grüngelb bis goldgelb. ACHTUNG!!!!! Das enthaltene Persin in der Frucht und der Rinde des Avocado Baumes wirkt bei Vögeln 12 bis 24 Stunden nach dem Verzehr, TÖDLICH!!!! Sympthome weisen eine erhöhte Herzfrequenz, Herzinfarkt, Gewebeschäden, Wasseransammlungen ( vor allem im Halsbereich ) und Atemnot auf. Eine Vergiftung ist nicht therapierbar.





Broccoli ( Brassica olearacea )
Familie: Kreuzblütengewächse ( Brassicaceae )Herkunft: KleinasienBeschreibung: Das Gemüse ist verwandt mit dem weißköpfigen Blumenkohl, auffällige Röschen des Kopfes bestehen aus unvollständig entwickelten Blütenständen.Inhaltsstoffe: Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink, Natrium, Vitamin B1, B2, B6, Vitamin C, Carotin ( Provitamin A ), sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Glucosinolate, Indole, Isothiocyanate, Sulforaphan, Allylisithiocyanat Spuren von Senfglycosiden.Heilwirkung: Sulforaphan hilft dem Körper krebserregende Stoffe und Substanzen abzubauen. Seine Vitamine C und E sowie das Provitamin A wappnen die Zellen gegen freie Radikale.Kohl bläht weil er mit seinen Senfglycosiden die Kohlenhydrat- abbauenden Enzyme im Darm hemmt, dadurch werden die Kohlenhydrate im Dickdarm von den dortigen Bakterien mitverdaut wobei die Darmgase entstehen. In Verbindung mit Ingwer wird die blähende Eigenschaft abgemildert.ACHTUNG!!!! Bei bestehenden Nieren- Erkrankungen nur in Maßen verfüttern, da es zu leichten Reizungen der Niere kommen kann.

Brombeeren ( Rubus sectio )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: Europa, Nordafrika, Vorderasien, Nordamerika.Beschreibung: 0,5-3 m hohe Kletterpflanzen, Stengel bestachelt, wechselständig, unpaarig gefiedert, gezähnte Blätter, blauschwarze Früchte, saftig und wohlschmeckend, hoher Gehalt an Anthocyanen, Reifezeit der Früchte Juli- Oktober.Inhaltsstoffe: reichlich Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen, Flavone, Phenolsäuren, ätherisches Öl, Gerbstoff, Pektin, Bernsteinsäure, Apfelsäure, Oxalsäure, Milchsäure, Salicylsäure. Von allen Beeren hat die Brombeere den höchsten Gehalt an Ellagsäure.Heilwirkung: Sie entgiftet die Leber, fördert die Verdauung, ist schleimlösend, blutreinigend und blutstillend, festigt die Knochen, Flavone dichten Gefäßwände ab, helfen bei Verdauungsschwäche, bei Durchfall, bei Blasenentzündungen, auch gegen Flechten und Hautausschlägen jeder Art. Durch den Gehalt von Gerbstoffen eignen sich Brombeerblätter bei Durchfall Erkrankungen.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Cherimoya ( Annona cherimola )
Familie: Annonengewächse ( Annonaceae )Herkunft: Kolumbien, Equador, BolivienBeschreibung: kleiner Baum oder Strauch, 5-9 Meter Höhe, grüne Fruchtschale, dünn oder dick, glatte oder konische Früchte mit rundlichen Ausbuchtungen, Fruchtfleisch weiß, saftig, leicht säuerlicher Geschmack, enthält Samen, glänzend braun oder schwarz.Inhaltsstoffe: Eiweiß, Kohlenhydrate, Phosphor, Kalzium, Eisen, Ascorbinsäure, Niacin, Thiamin, Riboflavin, Vitamin C, B1, B2, Acetogenin.Heilwirkung: alle Pflanzenteile können verwendet werden. Der Fruchtsaft und Samen hilft bei Befall von Würmern und Parasiten, Rinde, Blätter und Wurzeln wirken beruhigend und krampflösend, Blätter wirken bei Leberschäden.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Chicoree ( Cichorium intybus foliosum )
Familie: Korbblütengewächse ( Asteraceae )Herkunft: Sprossen der gemeinen Wegwarte als Kulturpflanze.Beschreibung: Sprossen werden lichtdicht verhülltInhaltsstoffe: Vitamin C, A, Niacin, Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Inulin, Bitterstoffe, Inttybin, Zucker, Harz, Kalisalze, Cichoriin, ätherisches Öl, Mannan, Petein, Lacoulin.Heilwirkung: In den Wurzeln ein hoher Gehalt an Inulin das als Schutz gegen die Entstehung von Dickdarmtumoren wirkt, im Darm geht die Anzahl der Fäulnisbakterien zu Gunsten der Bifido- oder Säurebakterien zurück, dadurch sinkt die Produktion von Ammoniak, das die Entstehung und das Wachstum von Dickdarmtumoren beschleunigt. Die komplette Pflanze ist sehr gesund und darf im Überfluss angeboten werden.Bei Selbstanzucht sollten die Sprossen im Licht reifen da dann die Bitterstoff Konzentration wesentlich höher ist.( Purine in mg 6, Harnsäure in mg 15 ), unterstützend bei Nierenerkrankung.

Chinakohl ( Brassica rapa )
 Familie: Kreuzblütengewächse ( Brassicaceae )Herkunft: Kreuzung aus Speiserübe und Senfkohl.Beschreibung: Blätter gelbgrün, breite Mittelrippe.Inhaltsstoffe: Kohlenhydrate, Eiweiß, Aminosäuren, Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Eisen, viel Provitamin A, Glucosinolate, sekundäre Pflanzenstoffe.Heilwirkung: antioxidativ, entgiftend, antimikrobiell, Immunsystem stärkend, senkt Cholesterinspiegel, durch die Ballaststoffe förderlich bei Erkrankungen der Darmwege.Kohl bläht weil er mit seinen Senfglycosiden die Kohlenhydrat- abbauenden Enzyme im Darm hemmt, dadurch werden die Kohlenhydrate im Dickdarm von den dortigen Bakterien mitverdaut, wobei die Darmgase entstehen. In Verbindung mit Ingwer wird die blähende Eigenschaft abgemildert.ACHTUNG!!!! Bei bestehenden Nieren- Erkrankungen nur in Maßen verfüttern, da es zu leichten Reizungen der Niere kommen kann.

Eberesche ( Sorbus aucuparia )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: Europa, Sibirien, Nordspanien, Korsika, Sizilien.Beschreibung: sommergrüner Baum bis 15 Meter Höhe, wechselständig, unpaarig gefiederte Blätter, kugelige Apfelfrüchte ca. 1 cm groß.Inhaltsstoffe: Vitamin C, Gerbstoffe, Sorbitol, Sorbitansäure, Spuren von Parasorbinsäure, Bitterstoffe, Pektin.Heilwirkung: harntreibend, Steigerung des Immunsystems, sehr unterstützend bei Gallenproblemen, Gallenstau, Lebererkrankungen, Verdauungsbeschwerden.

Eisbergsalat ( Lactuca sativa )
Familie: Korbblütengewächse ( Asteraceae )Herkunft: Frankreich, geschlossene Köpfe aus Nordamerika.Beschreibung: ein- zweijährige Pflanze, Pfahlwurzel tiefgründig, grundständige Blattrosette, später verzweigter Blütenstand, gelbe Blüten.Inhaltsstoffe: 95% Wasser, 1,05 g Proteine, 2,4 g Kohlenhydrate, 0,16 g Fette, 0,51 g Ballaststoffe, 7 mg Natrium, 11 mg Magnesium, 26 mg Phosphor, 166 mg Kalium, 22 mg Kalzium, 1,5 mg Eisen, 470 I E Vitamin A, 7 mg vitamin C, 0,06 mg Vitamin B1, o,o7 mg Vitamin B2, 0,3 mg Niacin, Lactucin.Heilwirkung: Durch den Bitterstoff Lactucin, schmerzlindernde und beruhigende Wirkung. Achtung!!! Wegen Nitrateinlagerung nur ab und zu anbieten. Nitrat ist eine verbindung aus Stickstoff und Sauerstoff. Pflanzen benötigen den Stickstoff des Nitrates zum Aufbau von Eiweiß. Nitrat ist nicht giftig. Nitrat ist lediglich eine Vorstufe des gesundheitsschädlichen Nitrits. Im körper wird das Nitrat von Mikroorganismen zu Nitrat reduziert. In geringen Mengen ist der Verzehr von nitrathaltigen Nahrungsmitteln unbedenklich.

Endivie ( Cichorium endivia )
Familie: Korbblütengewächse ( Asteraceae )Herkunft: MittelmeergebietBeschreibung: ein- bis zweijährige Pflanze, Kulturform der wilden Wegwarte, Wuchshöhe mit Blüten 30- 140 cm hoch, rosettenbildend, Grundblätter schwach gezähnt und kahl, Blattgrund herzförmig stengelumfassend, Früchte eilänglich.Inhaltsstoffe: Bitterstoff Lactucopikrin, hoher Gehalt an Flavonoiden sowie anderen Mineralstoffen, Kalium, Phosphor, Kalzium, Natrium, Eisen, Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, C, Im Milchsaft enthaltener Bitterstoff Inulin.Heilwirkung: Bitterstoff Inulin wirkt Gallen und harntreibend, apetittanregend, Magen und Darmtätigkeit aktivierend, regt Speichel und Verdauungssäfte an, ähnliche Wirkung wie Chicorée.

Erdbeeren ( Fragaria )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: Weltweit schon seit der Steinzeit.Beschreibung: mehrjährige, krautige Pflanzen, meist seidig behaart, dick, schwach holzige Ausläufer, treibender Wurzelstock, wechselständige, grundständige, langgestielte Laubblätter, drei- oder fünfteilig gefingert.Inhaltsstoffe: Mehr Vitamin C als Zitrone, insgesamt über 300 gesunde Substanzen, Säuren, ätherische Öle, Schleimstoffe, Pektin, Flavone, Gerbstoffe, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium.Heilwirkung: Sie fördern die Verdauung, entschlacken den Körper und reinigen die Schleimhäute, stoppt Durchfall, beschleunigt die Wundheilung, Natrium bindet Säuren im Körper, Phosphor wirkt entzündungshemmend.Nur die Wildform der Erdbeere enthält alle gesunden Inhaltsstoffe.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Feigen ( Ficus carica )
Familie: Maulbeergewächse ( Moraceae )Herkunft: Herkunft der Wildform unbekannt.Beschreibung: sommergrüner, laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, 3-10 m hoch, breite ausladende Krone, Rinde glatt, Milchsaft in der kompletten Pflanze, Blütenstände einzeln stehend und achselständig, Feigen einhäusig, getrennt geschlechtlich.Inhaltsstoffe: Sehr viel Fruchtzucker und viele Mineralien.Heilwirkung. Sie sind ein mild wirkendes Heilmittel für den Darm und die Drüsen, sie sind herzkräftigend, magenstärkend, schleimabführend, regen die Harnausscheidung an. Zu empfehlen bei Blutarmut, Darmentzündungen, Darmträgheit, Verstopfung, Nierenleiden, Herzschwäche.Achtung!!!Der Genuss zu vieler Feigen kann zu Durchfall führen. Rinde und Blätter wurden als Tiergiftig eingestuft.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Feldsalat ( Valerianella )
 Familie: Geißblattgewächse ( Caprifoliaceae )Herkunft: Eurasien, Nordafrika, NordamerikaBeschreibung: 10-20 cm Höhe, krautige Pflanze, einjährig, Stengel gabelästig verzweigt, vierkantig, grundständige Blattrosette, Blätter gegenständig, Blattspreite länglich- oval, büschelige Trugdolden, fünf verwachsene Kronblätter.Inhaltsstoffe: hoher Gehalt an Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, weiterhin Provitamin A, und viel Vitamin C, ätherische Öle.Heilwirkung: abführend, antibakteriell, blutreinigend. Der reiche Vitamin A- Gehalt wirkt ausgleichend bei Wachstumsstörungen, bekämpft Infektionen, regeneriert die Gewebe der Haut und beschleunigt die Vernarbung nach einer Verletzung.

Fenchel (Foeniculum vulgare )
Familie: Doldenblütlergewächse ( Apiaceae )Herkunft: SüdeuropaBeschreibung: doppeldoldige Blütenstände, 5-9 cm Durchmesser, 2-25 cm lange Stengel, 6-maximal 40 Döldchen, 14-39 kleine Blüten, gelber, verkehrt- eiförmige Kronblätter, zweijährige bis ausdauernde, krautige Pflanze, 40-200 cm Höhe, anisähnlich riechend, mit Bildung der Speicherblätter, knollenähnliche Zwiebeln, zwei- bis dreifach gefiederte Laubblätter, haarförmig geschlizt.Inhaltsstoffe: ätherisches Öl mit Anethol und Fenchon, Bergapten, Bor, Kampfer, Carvon, Chamazulen, Citral, Citronella, Cumarine, Eugenol, Flavonoide, Fumarsäure, Kaffeesäure, Limonen, Lanalool, Linolsäure, Myristicin, Psoralen, Salicylate, Thymol, Tocopherol, Trigonellin, Umbelliferon, Xanthotoxin, Vitamin A, B, C, Kieselsäure.Heilwirkung: fördert die Beweglichkeit des Magen- Darm- Traktes, in höheren Konzentrationen kommt es zu krampflösenden Effekten, die auf einer Hemmung der Kalziummobilisierung in der glatten Muskulatur des Magen- Darm- Traktes beruht. Das enthaltene Anethol und Fenchon trägt zur Steigerung der Magensaftsekretion bei und hat antimikrobielle Wirkung.( Purine in mg 7, Harnsäure in mg 16 ) unterstützend bei Nierenerkrankung.

Feuerdorn ( Pyracantha coccinea )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: Südosteuropa bis Südostasien.Beschreibung: immergrüne Sträucher oder kleine Bäume, stark bedornt, Früchte gelb, rot oder orange.Inhaltsstoffe: Carotinoide, im Samen durch Blausäure abspaltende Glycoside. In den Blättern Rutin und Chlorogensäure enthalten.Heilwirkung: beruhigend, blutdrucksenkende Wirkung.Achtung!!! Nur in kleinen Mengen und nur die vollreifen Früchte anbieten. Für den Menschen sind die Früchte ungenießbar.

Granatapfel ( Punica granatum )
Familie: Weiderichgewächse ( Lythraceae )Herkunft: westliches bis mittleres Asien, Mittelmeer.Beschreibung: sommergrüner kleiner Baum, bis 5 Meter hoch, große glockenförmige Blüten, gegenständige, ledrig glänzende Laubblätter. Frucht apfelähnlich, anfangs grün, später orangerot.Inhaltsstoffe: Flavonoide sowie Anthocyane und Quercetin, Polyphenole, vor allem Ellagitannine wie Punicalagin sowie Phenolsäure, wie Ellagsäure und Gallussäure. Viel Kalium und Vitamin C, Kalzium, Eisen.Heilwirkung: Herz- Kreislauf unterstützend, Rinde anwendbar bei Magen- Darm- Störungen.Das enthaltene Punicalagin kann die Barriere ( Hefepilze aller Art schützen ihre Zellmembran durch eine spezielle Barriere ) durchbrechen und so die Hefepilze bekämpfen.Die Gabe des Granatapfelsaftes ( 100% Muttersaft ( Bio ) aus der Apotheke) erhöht die Herzmuskeldurchblutung und wirkt noch intensiver gegen Pilze.ACHTUNG!!!Säfte nur als sogenannten Muttersaft ( 100% Frucht ) aus der Apotheke anbieten. Andere Säfte sind verdünnt und mit einem hohen Zuckergehalt versehen.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.





Gurken ( Cucumis sativus )
 Familie: Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae )Herkunft: Indien ( Wildform hardwickii )Beschreibung: einjährige Pflanze, niederliegend und kletternd, bis 4 Meter lang, borstig, steif behaart, Blätter gestielt, rauh behaart, Blattspreite 7- 18 cm. lang, Blattgrund herzförmig, Blattspreite fünfeckig, handförmig gelappt.Inhaltsstoffe: Vitamin A, B1, C, Eisen, Kalium, Kalzium, Phosphor, Kieselsäure, Erepsin.Heilwirkung: blutreinigend, entgiftet den Darm, entschlackend, harntreibend, entzündungshemmend, verbessert die Eiweißverwertung, durch ihre starke basische Wirkung ein gutes Heilmittel gegen Übersäuerung, der Kieselsäuregehalt beeinflusst positiv den Knochenaufbau. Erepsin ( ein Enzym ) spaltet Eiweiß und tötet Würmer im Darm ab.( Purine in mg 2, Harnsäure in mg 6 ), unterstützend bei Nierenerkrankung.

Gurkenbaum ( Averrhoa bilimbi )
Familie: Sauerkleegewächse ( Oxalidaceae )Herkunft: SüdostasienBeschreibung: fleischige Beere, 5-10 cm. lang, Durchmesser ca. 3,5 cm., Oberfläche glatt oder längs- fünffach gerillt, keine Kanten wie bei der Sternfrucht.Inhaltsstoffe: Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Vitamin C, hoher Anteil an Provitamin A.Heilwirkung: fiebersenkend, blutreinigend.ACHTUNG!!!! nicht an Nierenkranke oder Herzkranke Tiere verfüttern.Die Früchte sind reich an Oxalsäure. Diese vermindert die Resorption von Kalzium, da sie sich mit Kalzium verbindet. Die Kalziumkonzentration im Blut sinkt, dadurch kann die Blutgerinnung gestört werden. Eine Hemmung mehrerer Cytochrome in der Leber wurde nachgewiesen. Dadurch wird die Wirkung etlicher Medikamente verlängert und Entgiftungsschritte verlangsamt.

Hagebutten ( Rosa canina/ rugosa )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: Europa, Asien, Nordafrika.Beschreibung: stacheliger Strauch bis 5 m Höhe, Scheinfrüchte reifen im Spätsommer, Laubblätter unpaarig gefiedert.Inhaltsstoffe: Rekordhalter bei Vitamin C, reichlich Carotin, Pektin, Flavone.Heilwirkung: Vitamin C bekämpft Viren und Bakterien, schützt vor Arterienverkalkung, stärkt das Immunsystem, Pektin entgiftet und bindet Cholesterin aus dem Blut. Sie sind stark Harntreibend. Sie helfen gegen Grieß, Nieren- oder Blasensteinen, bei Nierenerkrankungen, Rheuma, Gicht und Gallenproblemen.

Heidelbeeren ( Vaccinium orymbosum )
Familie: Heidekrautgewächse ( Ericaceae )Herkunft: Europa, Vorwiegend Nordhalbkugel.Beschreibung: immergrüne oder laubabwerfende, kriechende, ausgebreitete Sträucher oder Bäume, oberirdische Pflanzenteile kahl oder behaart, Blattspreiten elliptisch, eiförmig, länglich- lanzettlich oder spatelförmig, traubige Blütenstände end- oder achselständig, eiförmig bis kugelige, fleischige Beeren, harte oder schleimige Samenschale.Inhaltsstoffe: Vitamin C, Carotin, blauer Farbstoff Myrtillin, Eisen, Kalium, Natrium, B- Vitamine, Gerbstoffe, Glycosid Arbutin, Neomyrtillin, Vacciniin, Hydrochinon, Chinasäure, organische Säuren.Heilwirkung: Sie entgiftet bei Durchfall, tötet schädliche Kolibakterien ab, wirkt blutbildend, hält Blutgefässe geschmeidig, besonders im Gehirn und in den Augen ( Myrtillin ), Heidelbeer Blätter helfen gegen Magenprobleme, akuten Durchfall und Blasenschwäche.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Himbeeren ( Rubus idaeus )
 Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: Nordamerika, Nordasien, Europa.Beschreibung: 2m hoher Strauch, stachelige Ruten, wechselständig angeordnete Laubblätter, unpaarig gefiederte Blattspreiten, Sammelsteinfrüchte aus einzelnen Fruchtblättern bildend, Erntezeit Juni- Spätherbst.Inhaltsstoffe: Viel Kalium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Salicylsäure, Pektin, Gerbstoffe, Flavone.Heilwirkung: unterstützt die Leber beim Entgiften, festigt die Wände der ganz feinen Blutgefäße, sie helfen bei der Regeneration der Darmschleimhaut, die Kerne fördern die Verdauung, unterstützt die Knochenbildung, schützt Zellen vor Krebs, Blätter wirken gegen Entzündungen der Darmschleimhaut, Durchfälle und andere Infektionen.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Holunderbeeren ( Sambucus nigra )
Familie: Moschuskrautgewächse ( Adoxaceae )Herkunft: Europa, Westsibirien, Indien, Kaukasus, Kleinasien, Nordafrika.Beschreibung: bis 11 Meter hoher Strauch oder Baum mit starker Verzweigung, Rinde graubraun, 6 mm große Steinfrüchte.Inhaltsstoffe: Reich an Vitamin A, B, C, höchster Selengehalt aller Früchte, Flavone.Heilwirkung: stärkt die Abwehrkräfte, blutreinigend, bindet Schwermetalle ( Entgiftung ), Selen bekämpft freie Radikale ( Zellschutz ).Beeren: Zell und Gefäßschutz, antioxidativ, antiviral, verhindern Zellschädigung, beugen Krebs vor, stärken das Immunsystem, senken den Cholesterinspiegel, steigern die Aufnahme von Eisen.Rinde: Nieren- und Blasenerkrankungen, Rheuma, Darmverschluss, Ödeme. Sambunigrin ( 0,1 % ), Bitterstoffe, Gerbstoffe, Harze, ätherische Öle, Saponin, Phytohämagglutine, Triterpene.ACHTUNG!!!! Blätter sollten nicht angeboten werden, da es hier schon zu Todesfällen gekommen ist. Beeren nur in reifem Zustand anbieten, da nur in reifen Früchten alle wichtigen Inhaltsstoffe vorhanden sind.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Ingwer ( Zingiber officinale )
 Familie: Ingwergewächse ( Zingiberaceae )Herkunft: Genaue Herkunft nicht bekannt. Wächst in den Tropen und Subtropen wie Indien, Indonesien, Vietnam, China, Japan, Australien, Südamerika und Nigeria.Beschreibung: Ausdauernde, krautige Pflanze, Höhe bis 1 m, verzweigtes Rhizom als Überdauerungsorgan, horizontal wachsend, innen gelblich und sehr aromatisch, >Blütenstand wird direkt aus dem Rhizom gebildet, geerntet werden die Rhizome.Inhaltsstoffe: ätherisches Öl ( Gingeorol ), Bitterstoffe.Heilwirkung: Er fördert das Entschlacken und den Abtransport von Giftstoffen. Er entgiftet, hemmt Entzündungen, regt das zentrale Nervensystem an, hilft dem Magen bei der Verdauung, senkt Cholesterin, beugt Blutverklumpung und damit Arterienverkalkung, Thrombosen und Schlaganfall und Herzinfarkt vor. Hilft bei Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Rheuma, Arthritis, regt den Kreislauf an.

Japanische Wollmispel/ Loquat ( Eriobotrya japonica ) ( Ribes )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: SüdostasienBeschreibung: Frucht kugelig bis birnenförmig, bis 8 cm Länge, Fruchtfleisch orangegelb, bis 6 dunkelbraune Kerne die Samen enthalten, Fruchtfleisch säuerlich, Schale nicht essbar.Inhaltsstoffe: Provitamin A, Apfelsäure, Pektin, Kalium.Heilwirkung: darmregulierend, hilft bei der Ausscheidung schädlicher Stoffe aus den Zellen, wirkt bei Durchfall.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.





Kaktusfeige ( Opuntia ficus- indica )
Familie: Kakteengewächse ( Cactaceae )Herkunft: vermutlich MexikoBeschreibung: Früchte mit stacheliger Haut, unreifer Zustand grün, reifer Zustand dunkelrot bis bräunlich, Fruchtfleisch körnig, geleeartig, saftig, kleine schwarze Samenkörner enthaltend.Inhaltsstoffe: Ballaststoffe, Beta- Carotin, Beta- Sitosterin, Indicaxanthin, Isorhamnetinglucosid, Mineralstoffe, Vitamin B.Heilwirkung: blasenstärkend, harntreibend, krampflösend, stärkend, verdauungsfördernd, wundheilend, Cholesterinspiegel senkend.ACHTUNG!!!! nach dem Genuss von Kaktusfeigen kann der Harn sich rot verfärben, dies ist unbedenklich.

Kapstachelbeere ( Physalis )
 Familie: Nachtschattengewächse ( Solanaceae )Herkunft: Mittelamerika, südliches Amerika.Beschreibung: einjährige, ausdauernde krautige Pflanzen, aufrecht, niederliegend buschig wachsend, teilweise Blattbehaarung, wechselständig oder paarige Laubblätter, ganzrandig bis grob gezähnt, Beere kugelig, grün bis gelb oder mandarinfarben.Inhaltsstoffe: Vitamin C, Provitamin A, Eisen, Kalzium. Höherer Vitamin C Gehalt als Zitronen.Heilwirkung: bei Harnwegserkrankungen, neutralisieren Gesundheitsschädliche Stoffwechselprodukte, die enthaltenen Fettsäuren und Phytosterole unterstützen das Immunsystem, enthaltene Withanolide wirken antibiotisch und entzündungshemmend. Physalis wird wegen ihrer harntreibenden und reinigenden Wirkung bei Nierenentzündung, Gicht, Nieren- und Blasensteinen sowie bei allen Beschwerden, die das Harnwegssystem betreffen, eingesetzt.

Karotten/ Möhren ( Daucus )
Familie: Doldenblütengewächse ( Apiaceae )Herkunft: Nordafrika, Südwestasien, Europa.Beschreibung: Wilde Möhre ( Daucus carota ), Zuchtformen, einjährige oder ausdauernde Pflanzen, flaumig oder borstig behaart, Blätter zwei bis dreifach gefiedert, Blüten in zusammengesetzten Dolden, Hüllblätter fiederspaltig.Inhaltsstoffe: Höchstmenge an Alpha- und Betacarotin, Ätherische Öle, Eisen, B- Vitamine, Folsäure, Magnesium, Kalzium, Phosphor und Pektin.Heilwirkung: Karotten sind besonders bekömmlich, sie quellen im Verdauungstrakt schleimartig auf und schützen so die Magen- und Darmschleimhaut, Betacarotin sorgt für gesunde Augen, Pektine und Carotinoide beugen Krebs vor, beugt Arteriosklerose vor, hilft gegen Durchfall und schützt den Darm vor Kolibakterien.Es können Knolle, Stengel und Grün verfüttert werden.Achtung!!!!! In den grünen Pflanzenteilen der Karotten-/Möhren konzentrieren sich Alkaloide unter anderem Solanin. Bitte abschneiden.( Purine in mg 6, Harnsäure in mg 15 ), unterstützend bei Nierenerkrankung.


Kirschen ( Prunus cerasus/ avium )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: Mitteleuropa, Türkei, nordamerika, Asien.Beschreibung: Bäume bis 20 m hoch, weiße Blüten, April bis Mai, fünf Blütenblätter, Blätter spitz bis oval, Erntezeit Juni bis Juli.Inhaltsstoffe: Flavone, hohe Konzentration von Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kieselsäure, Vitamin C, Carotin, Vitamin B1, B2, B3.Heilwirkung: gut für den Knochenaufbau, senkt hohen Harnsäurespiegel, regt die Verdauung an, besonders die Drüsen der Verdauungssäfte ( Bauchspeicheldrüse ), entlastet das Herz und den Kreislauf, Nieren- und Leberentwässernd, dunkle Farbstoffe bremsen die Entzündungsstoffe in den Gelenken, lindern dadurch Gicht und Arthritis- Schmerzen. die Sauerkirsche wirkt zusätzlich entschlackend, desinfizierend, tötet Krankheitskeime ab.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Kiwi ( Actinidia deliciosa )
Familie: Strahlengriffelgewächse ( Actinidiaceae )Herkunft: Südostasien.Beschreibung: ausdauernde, verholzte, lianenartig, wachsende, sommergrüne Schlingpflanze, Blätter wechselständig, breit bis langgestreckt, oval bis herzförmig, unterseits weich behaart, Blüten einzeln oder in Blütenständen, Früchte oval bis walzenförmige Beeren, oft zweiseitig abgeflacht.Inhaltsstoffe: viel Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eiweißspaltendes Actinidain, Niacin und Phosphor.Heilwirkung: verdauungsanregend, reinigen und beeinflussen das Blutbild positiv, enthaltene Gleitstoffe unterstützen Gelenke, Sehnen und Bänder. Das Enzym Actinidin fördert die Eiweißaufspaltung und dadurch die Beseitigung von Eiweißfäulnisprodukten im Darm. Da Kiwi zu den Früchten mit hohem Fruchtzuckergehalt gehört, sollten sie nicht zu oft verfüttert werden.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Kohlrabi ( Brassica oleracea )
Familie: Kreuzblütengewächse ( Brassicaceae )Herkunft: Zuchtform des Gemüsekohls.Beschreibung: zweijährige Pflanze, im ersten Jahr Sprossknospe bildend, zweites Jahr Stengelbildung mit verzweigtem Blütenstand, Knolle ist der gestauchte, verdickte Hauptspross, Form der Knolle kugelig, plattrund oder oval.Inhaltsstoffe: Kohlenhydrate, Eiweiß, Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Vitamin B1, B2, B6Heilwirkung: stärkt Milz, Magen, Leber und Galle. Kohl bläht weil er mit seinen Senfglycosiden die Kohlenhydrat- abbauenden Enzyme im Dünndarm hemmt, dadurch werden die Kohlenhydrate im Dickdarm von den dortigen Bakterien mitverdaut, wobei die Darmgase entstehen. In Verbindung mit Ingwer wird die blähende Eigenschaft abgemildert.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Nieren- Erkrankung nur in Maßen verfüttern, da es zu leichten Reizungen der Niere kommen kann.



Kürbis ( Cucurbita )
Familie: Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae )Herkunft: ursprünglich Amerika, nur der Flaschenkürbis in Afrika beheimatet.Beschreibung: einjährige, selten auch ausdauernde, krautige Pflanze, Stengel meist niederliegend oder kletternd, Blüten an langen Stielen, einzeln in den Blattachseln, Früchte drei- bis fünffächrig, große vielsamige Panzerbeeren, Form, Größe und Farbe variieren je nach Sorte.Inhaltsstoffe: Extrem viel Beta- Carotin, Vitamin E, B- Vitamine, Kalium, Natrium, Magnesium, Eisen, Phosphor,Kieselsäure, Cucurbitacin, Globulin, Lecithin, Phytosterin, Edestin, Phytin, Harz, Enzyme, Diastase, Urease, Emulsin.Heilwirkung: regt die Nieren und Blasentätigkeit an, unterstützt bei Herz- Nieren und Leberleiden die Ausschwemmung von Ödemen, wirkt gegen negative Keime im Verdauungssystem, bindet und löst Schlacken im Dünn- und Dickdarmbereich und unterstützt deren Ausscheidung.



Löwenzahn ( Taraxacum )
Familie: Korbblütengewächse ( Asteraceae )Herkunft: ursprünglich westliches Asien, EuropaBeschreibung: krautige Pflanze, 10-30 cm. höhe, Blätter in dichter, grundständiger Rosette.Inhaltsstoffe: in der Wurzel: Inulin, Sterine, Triterpene, Bitterstoff ( Taraxin ), Pektin, Glycoside, Cholin, Phenolsäuren, Asparagin, Kalium. In den Blättern: Lutein, Carotinoide, Bitterstoffe, Vitamine A, B, C, D, Kalium, Eisen.Heilwirkung: Durch die unterschiedlichen Arten von Bitterstoffen ( Taraxin ) wirkt die Pflanze galletreibend, fördert die Magensaftproduktion, wirkt heilend bei Nieren-, Blasen oder Gallensteinen, Wurzeln stabilisieren Blutzuckerwerte, freie Radikalenfänger, wirken antiviral, stärkt die Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz, dem Darm hilft sie Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten. In den Wurzeln ein hoher Gehalt an Inulin das als Schutz gegen die Entstehung von Dickdarmtumoren wirkt, im Darm geht die Anzahl der Fäulnisbakterien zu Gunsten der Bifido- oder Säurebakterien zurück,dadurch sinkt die Produktion von Ammoniak, das die Entstehung und das Wachstum von Dickdarmtumoren beschleunigt. Die komplette Pflanze ist sehr gesund und darf im Überfluss angeboten werden. Einen Wintervorrat an Löwenzahnwurzeln kann man anlegen, indem die Wurzel einmal in der Mitte durchgeschnitten wird, dann auf einen Faden fädeln und trocken an einen luftigen, schattigen Ort hängen.

Mais ( Zea mays )
Familie: Süßgräser ( Poaceae )Herkunft: Ursprünglich in Mexiko beheimatet.Beschreibung: Kulturmais einjährig, sommergrüne, einhäusige Pflanze, Höhe bis 3 Meter, Stengel von glatten Blattscheiden bedeckt, innen markhaltig, Blätter dunkelgrün bis 10 cm. breit, kurz gestielte Kolben von Hüllblättern eingeschlossen, kolbenförmiger Fruchtstand, Maiskörner enthaltend, je nach Sorte weißlich, goldgelb, rot oder schwarzviolett.Inhaltsstoffe: Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Fluor, Magnesium, Natrium, Kieselsäure, Selen, B- Vitamine, Carotinoide, Phenolsäuren.Heilwirkung: Stimuliert das Zellwachstum, steigert die Zellatmung und regt die Blutbildung an. Die Maisnarben wirken harntreibend und bekämpfen die Nierengrießbildung.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.




Mangold ( Beta vulgaris )
 Familie: Fuchsschwanzgewächse ( Amaranthaceae )Herkunft: Kulturform der wilden Rübe, Mittelmeerraum.Beschreibung: 30 cm lange Blätter, runzelig bis glatt, Blattfarben bleich, gelb, hell- dunkelgrün.Inhaltsstoffe: Vitamin A, B1, B2, C, Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Schwefel, eisen, Silizium, Natrium, Kupfer, Folksäure, Niacin, Pantothensäure, Saponine, Asparagin, Betan, Raphanol, weitere Aminosäuren, Chlorophyll, Enzyme und Oxalsäure.Heilwirkung: fördert die Regeneration des Leberstoffwechsels, regt Galle und Verdauungsdrüsen an, unterstützt die Ausscheidung von Schlacken über die Nieren, unterstützt Blutbildung und Regeneration der Schleimhäute.Achtung!!! Rheuma- Nieren, Gichtkranke und Herzkranke Vögel sollten Mangold wegen der enthaltenen Oxalsäure nicht verzehren.Oxalsäure vermindert die Resorption von Kalzium, da sie sich mit Kalzium verbindet. Die Kalziumkonzentration im Blut sinkt, dadurch kann die Blutgerinnung gestört werden.


Mispel ( Mespilus germanica )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: WestasienBeschreibung: Apfelfrüchte der Wildform 1,5 - 3 cm Durchmesser, 1,6 - 2,5 cm Länge, Kulturform 3 - 6,5 cm Durchmesser, je 5 Kerne von fleischigem Gewebe umschlossen, reife Früchte bräunlich, Frucht ähnelt der Hagebuttenart ( Rosa rugosa ).Inhaltsstoffe: Ascorbinsäure, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Kupfer, Mangan, Vitamin E, C, Folsäure, ß- Carotin, Polyuronsäure, Glucose, Fructose.Heilwirkung: bei chronisch- entzündlichen Darmerkrankungen, enthaltene Polyuronsäure stimuliert die Ausscheidung schädlicher Stoffe aus den Zellen und fördert den Stoffwechsel, entzündungshemmend, harntreibend, Arteriosklerose vorbeugend und Verbesserung bei bestehender Arteriosklerose.Die echte Mispel ist nahe verwandt mit dem Weißdorn ( Crataegus )ACHTUNG!!!! Die Mispelfrüchte sind bis zum ersten Frost ungenießbar, nach Frosteinwirkung ( z.B. Tiefkühltruhe ) und mehrwöchiger Lagerung werden die Früchte wohlschmeckend.

Moosbeere/ Cranberry ( Vaccinium macrocarpon )
Familie: Heidekrautgewächse ( Ericaceae )Herkunft: östliches NordamerikaBeschreibung: immergrüner Strauch, fadenförmig niederliegende Zweige, ledrige Blätter, länglich- eiförmig, spitz zulaufend, Blüten rosaweiß, zurückgeschlagene Kronblätter, Früchte kirschgroß, rot.Inhaltsstoffe: Gerbstoffe ( Proanthocyanidine Typ A, polyphenolische Flavonoide, Oligomere von Catechin und Epicatechin, Fructose, reichlich Vitamin C.Heilwirkung: verhindern das Andocken von Escherichia- coli an den Schleimhäuten der Harnwege durch Verklebung der Bakterien- Fimbrien. Säuert das Blasenmillieu an, so das Bakterien sich schwerer an die Blasenschleimhaut anheften können. Verantwortlich dafür sind die Proanthocyanidine der Beeren. Antibakterielle Wirkung auch gegen Helicobacter pylori und Candida albicans. Als Trockenbeeren oder Saft erhältlich.Achtung!!! Säfte nur als sogenannte Muttersäfte ( 100% Frucht ) aus der Apotheke anbieten. Andere Säfte sind verdünnt und mit hohem Zuckergehalt versehen.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Pastinaken (Pastinaca)
Dank ihrer hohen Nährstoffdichte versorgt uns die Pastinake mit reichlich B-Vitaminen, Vitamin C und E sowie Eisen und Magnesium. Ballaststoffe aus der Pastinake pflegen unsere Darmflora und bringen die Verdauung in Schwung.
http://www.lebensmittellexikon.de/p0000150.php

Papaya ( Carica papaya )
 Familie: Melonenbaumgewächse ( Caricaceae )Herkunft: nicht genau erforscht, angeblich MexikoBeschreibung: meist unverzweigte, aufrechte, baumartige Pflanze, 5-10 Meter Höhe, Frucht länglich- oval, 15-45 cm. Länge, 10-30 cm. Durchmesser, 3-6 kg schwer, Schale gelblich-grün, Fruchtfleisch hellorange bis rosa, in Fruchtmitte schwarze Kerne, von einem Häutchen umgeben.Inhaltsstoffe: Papain, Campesterol, Crypto, Xanthin, Phenylalanin, Stigmasterol, Vitamin C, Myrosin, Violaxanthin, Kalium, Kalzium, Magnesium.Heilwirkung: Wurzel: entgiftend und unterstützend bei Blasen und Nierenschwäche, Blätter: entgiftend, pilztötend, Samen: Bei Verdauungsschwäche, Durchfall, Darmparasiten, Pilzinfektionen, Immunsystem stärkend,Krebsvorbeugend, hoher Blutdruck.Die Papayafrucht wirkt zellschützend, verjüngend, entgiftend, vitalisierend, entschlackend, entsäuernd, Wundheilung beschleunigend, schützt vor Arteriosklerose und baut vorhandene ab, Herzkreislaufsystem schützend, verdauungsfördernd, Darmflora aufbauend, Drüsensystem belebend, antibakteriell, antiviral, pilzhemmend, gegen Würmer, entzündungshemmend, da die Papaya eine basenreiche Frucht ist, reguliert sie den Säure- Basenhaushalt, Papain und die enthaltenen Enzyme der Frucht entlasten die Bauchspeicheldrüse, durch den ausgeglichenen Säure- Basenhaushalt entzieht sie den Pilzen im Darm den Nährboden.Achtung!!!! Bei bestehender Marcorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Paprika ( Capsicum annuum )
Familie: Nachtschattengewächse ( Solanaceae )Herkunft: Süd- und Mittelamerika.Beschreibung: Halbstrauch bis 1,5 m hoch, Blätter zugespitzt, Blüten einzeln aus den Stielverzweigungen, Kronblätter Weiß, Blüten und Früchte hängen meist nach unten.Inhaltsstoffe: Am meisten in den roten Schoten, Provitamin A, Vitamin B6, Vitamin C.Heilwirkung: Die roten Paprika enthalten mehr Provitamin A als die grünen oder gelben. Verbessert die Durchblutung der Haut, enthält Krebsschutz Substanzen, dichtet Gefäßwände von innen ab, steigert die körperliche Abwehrkraft gegen Infektionen, hält das Blut flüssig, verbessert die Sehkraft, wirkt harntreibend und Verdauungsfördernd.( Purine in mg Paprika grün 4, Harnsäure 10/ Paprika rot Purine in mg 6, Harnsäure in mg 15 ), unterstützend bei Nierenerkrankung.

Passionsfrüchte ( Passiflora edulis ,Curuba, Maracuja )
Familie: Passionsblumengewächse ( Passifloraceae )Herkunft: Brasilien, Paraguay, nördliches Argentinien.Beschreibung: verholzte Kletterpflanze, bis zu 10 Meter lang, wechselständig, fein gesägte Blätter, Beerenfrucht hühnereigroß, kugelig, bis oval.Inhaltsstoffe: Saccarose, Glucose, Fructose, organische Säuren wie Zitronensäure und Apfelsäure, Vitamin C, Niacin, Riboflavin, Carotinoide vor allem Beta- Carotin, Ethylacetat, Ethylbutanoat, Hexylbutanoat, Ethylhexanoat. Im Samen enthalten sind Linolsäure, Ölsäure, Palmitinsäure, Vitamin B1, B2, B12, Kalzium, Kalium, Eisen.Heilwirkung: beruhigende und blutdrucksenkende Wirkung.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.




Preiselbeeren ( Vaccinium vitis idea )
Familie: Heidekrautgewächse ( Ericaceae )Herkunft: Eurasien, NordamerikaBeschreibung: immergrüner, aufrechter bis kriechender Strauch, 10-40 cm., oberirdische Pflanzenteile flaumig behaart, Blätter zweizeilig, in Blattstiel und Blattspreite gegliedert, Blüten traubig, flaumig behaart, kahler Blütenbecher, Blüten vierzählig, Kronblätter glockenförmig verwachsen, Fruchtreife ab Ende August, Früchte erst weiß, später leuchtend rot.Inhaltsstoffe: Die Blätter speichern 5-7% Arbutin, 2-8% eisengrünen Gerbstoff, Ericolin, Ursion, Salidrosid, Pyrosid und Kalium. Die Früchte enthalten organische Säuren ( Apfel-, Zitronen-, Wein und Oxalsäure ), sowie Mineralsalze und Spurenelemente wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisenverbindungen. Ist reich an Provitamin A, Vitamin B1, B2 und B6. Enthält das Glycosid Arbutin mit wassertreibender Wirkung, gerbstoffähnliche Verbindung als verdichtete Tannine.Heilwirkung: Durch ihre entgiftende Wirkung werden Darmflora und Darmtätigkeit angeregt. Verdichtete Tannine( gerbstoffähnliche Verbindungen ) besitzen desinfizierende Eigenschaften. Das Komplexe Wirkstoffgefüge verleiht den Preiselbeeren heilende Wirkung bei Harnwegs und Blaseninfektionen, die meist von Escherichia- coli Bakterien verursacht werden. Die Preiselbeeren bilden auf der Schleimhaut der Harnwege und ihrer Organe eine glatte Schutzschicht auf der die Bakterien abgeleitet werden. Dieser Antihaft- Effekt führt dazu das die Bakterien mit dem Harn aus dem Körper gespült werden bevor sie eine Infektion verursachen. Sie eignen sich zur Primärbehandlung einer Harnwegsentzündung( Harnwegsinfektionen treten häufig bei Kälte, Feuchtigkeit und Ernährungsfehlern auf ) und als Langzeitvorbeugung. Sie lindern zusätzlich Entzündungen des Darms.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.



Radieschen ( Raphanus sativus )
Familie: Kreuzblütengewächse ( Brassicaceae )Herkunft: UnklarBeschreibung: 4 cm. dicke Speicherknolle, außen rot, scharfschmeckend, durch Senföl, das bei Verletzung die in der Pflanze enthaltenen Senfölglycoside freisetzt.Inhaltsstoffe: Vitamin C, Carotin, Vitamin B, Kalium, Natrium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Enzyme, schwefelhaltige Öle.Heilwirkung: Das Allyl- Senföl besitzt eine antimikrobielle Wirkung. Sie fördern die Sekretion der Verdauungssäfte und wirken unterstützend bei Erkrankungen der Gallenblase. Sie bekämpfen Bakterien wie ein Antibiotikum. Sie reinigen den ganzen Körper, enthalten krebshemmende Stoffe. Ätherische Öle regenerieren die Schleimhäute und regen die Verdauung an.Radieschen gehören zu den blähenden Gemüsesorten. Sie blähen weil sie mit ihren Senfglycosiden die Kohlenhydrat- abbauenden Enzyme im Darm hemmen, dadurch werden die Kohlenhydrate im Darm von den dortigen Bakterien mitverdaut, wodurch die Darmgase entstehen. In Verbindung mit Ingwer wird die blähende Eigenschaft abgemildert.ACHTUNG!!!! Bei bestehenden Nierenerkrankungen nur in Maßen verfüttern, da es zu leichten Reizungen der Nieren kommen kann.

Rettich ( Raphanus sativus )
Familie: Kreuzblütengewächse ( Brassicaceae )Herkunft: Mittelmeerraum, Nordafrika, Asien.Beschreibung: einjährige bis zweijährige krautige Pflanze, Wurzeln dünn bis fleischig, je nach Kulturform als Rübe ausgebildet, oberirdische Pflanzenteile flaumig oder borstig behaart.Inhaltsstoffe: Viel Vitamin C, etwas Eiweiß, Carotin, Vitamin B, Bor, Brom, viel Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Enzyme, schwefelhaltigs Öl ( Raphanol ), Senfglycoside, Bitterstoffe, Fluor, Schwefel, Zink.Heilwirkung: wasserausschwemmende Wirkung, dadurch positiv bei Bluthochdruck, Immunsystem unterstützende Wirkung durch Vitamin C, ätherische Öle fördern die Produktion des Gallensaftes und unterstützen den Stoffwechsel, lindern Leber und Gallenblasenleiden. Rettich gehört zu den blähenden Gemüsesorten. Er bläht weil er mit seinen Senfglycosiden die Kohlenhydrat abbauenden Enzyme im Darm hemmt, dadurch werden die Kohlenhydrate im Darm von den dortigen Bakterien mitverdaut, wodurch die Darmgase entstehen. In Verbindung mit Ingwer wird die blähende Eigenschaft abgemildert.ACHTUNG!!!! Bei bestehenden Nieren- Erkrankungen nur in Maßen verfüttern, da es zu leichten Reizungen der Nieren kommen kann.

Rote Bete ( Beta vulgaris )
Familie: Fuchsschwanzgewächse ( Amaranthaceae )Herkunft: Mittelmeerraum, wahrscheinlich Nordafrika.Beschreibung: zweijährige, krautige Pflanze, Rübe und Blattrosette im ersten Jahr ausbildend, zweites Jahr verholzter Trieb mit bis 1,5 m hoher Blütenstand, fleischige Rübe entsteht durch eine Verdickung des Abschnitts der Sprossachse unterhalb der Keimblätter. Sie stammt von der wilden Rübe ab.Inhaltsstoffe: wertvolle Aminosäuren wie Asparagin, Glutamin, Betain, Provitamin A, Vitamine A, B, C, Folsäure, Panthothensäure, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zucker, Eiweiß, Fett, Kalzium, Phosphor, Natrium, Schwefel, Jod, Flavone, Rutin, Betain und Cholin.Heilwirkung: Cholin macht Fett flüssiger und verhindert dadurch die Anlagerung an die Arterienwände. Bioflavone wirken antioxidativ und stärken so die Zellen vor freien Radikalen. Die Gallensekretion wird gefördert, der hohe Eisengehalt unterstützt die Blutbildung und entsäuert den Körper.Achtung!!! Da Rote Bete auch Nitrate einlagert sollten sie am besten mit Vitamin C haltigen Nahrungsmitteln verfüttert werden sonst kann die enthaltene Oxalsäure zu Gallensteinbildung führen. Nicht an Nierenkranke oder Herzkranke Tiere verfüttern. Die Rübe ist reich an Oxalsäure. Diese vermindert die Resorption von Kalzium, da sie sich mit Kalzium verbindet. Die Kalziumkonzentration im Blut sinkt, dadurch kann die Blutgerinnung gestört werden.


Sanddorn ( Hippophae rhamnoides )
Familie: Ölweidengewächse ( Eleagnaceae )Herkunft: Ost und Westasien, Sibirien, China, mitteleuropa.Beschreibung: sommergrüner Strauch bis 6 Meter Höhe, tiefes, weitreichendes Wurzelsystem, wechselständige Laubblätter. Früchte 6-8 mm lang, oval, orangerot bis gelb.Inhaltsstoffe: hoher Vitamin C- Gehalt, Beta-Carotin, Gerbstoffe, Sanddornöle, Vitamin B12, Kalium, Kalzium, Vitamin E.Heilwirkung: stärkung des Immunsystems, Darmentzündungen, Durchfall, Schleimhaut unterstützend, durchblutungsfördernd.Achtung!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.


Schwarzwurzel ( Scorzenera humilis )
Familie: Korbblütengewächse ( Asteraceae )Herkunft: EurasienBeschreibung: einjährige bis ausdauernde, krautige Pflanzen, selten Halbsträucher, Stengel glatt oder behaart, Blütenstände körbchenförmig, 18-30 Hüllblätter.Inhaltsstoffe: Vitamin A, B1, B2, B6,C, K, E, Pantothensäure, Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Phosphor, Mangan, Kupfer, Zink, asparagin, Tryptophan, Biotin, Folsäure, Colycoside, Allantoin, Inolin, Cholin, Lactucin, Gleitstoffe, Bitterstoffe.Heilwirkung: regen Niere, Blase und somit die Entschlackung des Körpers an, Drüsen werden stimuliert, fördern Enzymatische Prozesse im Gehirn- und Zellsystem, enthaltene Gleitstoffe verbessern die Gleitfähigkeit der Oberflächen von Knochen und Gelenken, Allantoin fördert Elastizität und Regeneration der Haut, Leberunterstützend bei Entgiftung.

Sellerie ( Apium graveolens )
Familie: Doldenblütengewächse ( Apiaceae )Herkunft: NordhalbkugelBeschreibung: ein- oder zweijährige, krautige Pflanze, kahle Sprossachse, aufrecht, gezahnt und gerillt, Wurzeln aus verdickter Pfahlwurzel mit dünnen Nebenwurzeln oder rhizomausbildend, gefiederte, wechselständige Laubblätter, Spaltfrüchte kugelig, ellipsoid, an den Enden abgerundet.Inhaltsstoffe: Vitamin A, B1, B6, C, E, K, Kalium, Kalzium, Niacin, Natrium, Phosphor, Silizium, Eisen, Mangan, Kupfer, Molybdän, Zink, Selen, Schwefel, Apiol ( ätherisches Öl ), pflanzliche hormonähnliche Stoffe wie Appiin, Cholin, Inosit, Tyrosin, Glutamin, Asparagin, in den Blättern hoher Gehalt an Bitterstoffen und Chlorophyll.Heilwirkung: regt die Reinigung und Entschlackung über die Nieren an, entlastet das Lymphsystem, harmonisiert das Drüsensystem und reinigt das gesamte Verdauungssystem, fördert durch den hohen Gehalt an Bitterstoffen den Gallenfluss und die Sekretion der Verdauungsdrüsen, hat eine basische, beruhigende und entspannende Wirkung, entlastet den Körper von Stauungserscheinungen und wirkt so unterstützend gegen Bluthochdruck und Ödeme, fördert den Entschlackungs- und Heilungsprozess bei Rheuma, Gicht, Arthritis, bei Diabetes hat er durch seine insulinähnlichen pflanzlichen Hormonstoffe eine unterstützende Wirkung. Es können Knolle, Stengel und Grün angeboten werden.



Spinat ( Spinacia oleraceae )
Familie: Fuchsschwanzgewächse ( Amaranthaceae )Herkunft: Kulturform, SüdwestasienBeschreibung: einjährige, krautige Pflanze, lang gestielte Laubblätter, anfangs rosettig, später wechselständig angeordnet.Inhaltsstoffe: Eiweiß, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fett, Oxalsäure ( 800 mg. ), Carotinoide, Vitamin B1, B2, B3, B6, C, E, Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Natrium, Phosphor, Zink, Saponin, Kobalt, Mangan, Selen.Heilwirkung: Saponingehalt erhöht den Nahrungsaustausch im Darm, Kobalt- Gehalt unterstützt Bluterneuerung und Blutbildung, enthaltenes Mangan unterstützt die Entgiftungsfunktion der Leber, entwässert bei Bluthochdruck, antioxidativ durch Selen, Vitamin C, Beta- Carotin und Vitamin E.ACHTUNG!!!! Nicht an Nierenkranke oder Herzkranke Tiere verfüttern. Spinat ist reich an Oxalsäure. Diese vermindert die Resorption von Kalzium, da sie sich mit Kalzium verbindet. Die Kalziumkonzentration im Blut sinkt, dadurch kann die Blutgerinnung gestört werden.



Tomaten ( Solanum lycopersicum )
Familie: Nachtschattengewächse ( Solanaceae )Herkunft: Mittel- und Südamerika, Nordchile bis Venezuela.Beschreibung: krautige, einjährige, zweijährige oder ausdauernde Pflanzen, zunächst aufrecht wachsend, später niederliegend oder kriechend. Blütenstände bis 10 cm. lang, eng mit Kartoffeln, Paprika und Aubergine aber auch mit Tollkirsche, Alraune, Engelstrompete, Petunie und Tabak verwandt.Inhaltsstoffe: hoher Gehalt an Vitamin A, E, C, B, Magnesium, Eisen, Kalzium, Phosphor, Kupfer, Kobalt, Zink, Nickel, außerdem Naturcortison und Hormone, die Heilsubstanzen P- Cumarin und Chlorogensäure. Insgesamt ca.10.000 Pflanzenstoffe( Phytostoffe ) wie Terpene, Flavone, Carotine und Lycopin.Heilwirkung: Sie sind blutstillend und wirken aufgrund des Lycopin- Gehaltes krebsvorbeugend. Sie unterstützen die Leber bei der Entgiftung und reinigen den Darm von Fäulnissbakterien.ACHTUNG!!!!! In den grünen Pflanzenteilen der Tomaten konzentrieren sich Alkaloide unter anderem Solanin. Nur Vollreife Tomaten verfüttern.( Purine in mg 4, Harnsäure in mg 10 ), unterstützend bei Nierenerkrankung.

Trauben ( Vitis vinifera )
 Familie: Weinrebengewächse ( Vitaceae )Herkunft: WeltweitBeschreibung: kugelige bis ovale Beeren, 6-20 mm.Durchmesser,Weinrebenarten wachsen als immer- oder sommergrüne, kletternde Sträucher oder Lianen. Die Borke löst sich in Längsstreifen ab, wechselständig, gestielte Laubblätter.Inhaltsstoffe: Vitamin C, fast alle B- Vitamine, in Spuren viel Fruchtzucker, Pektin, Ellagsäure, Enzyme, keimtötende Inhaltsstoffe, sehr viel Kalium.Heilwirkung: regt den Stoffwechsel an, sie regenerieren Leber und Galle nach Infektionen, unterstützend bei Blasen und Nierenschwäche, baut Harnsäure bei Gicht und Rheuma ab, kräftigt das Herz, verbessert die Blutbildung, beugt Arteriosklerose vor. Blaue Trauben enthalten den Farbstoff Anthocyan der die Blutgefäße kräftigt und für eine bessere Durchblutung sorgt, wirkt blutverdünnend als Schutz gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. ACHTUNG!!!! Viele im Handel erhältliche Trauben weisen große Mengen Pestizidrückstände auf. Am besten unbelastete Bio- Ware kaufen.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Wacholderbeeren ( Juniperus )
Familie: Zypressengewächse ( Cupressaceae )Herkunft: NordhalbkugelBeschreibung: Beerenzapfen, kugelig, rund, 7-9 mm dick, anfangs grünlich, später schwarzblau, bläulich bereift, reifen erst im zweiten Jahr nach der Befruchtung.Inhaltsstoffe: Bitterstoff Juniperin, Betulin, Kampfer, Zitronensäure, Flavone, Pentosan, Phosphor, Gallussäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Linolensäure, Mangan, Menthol, Oxalsäure, Terpineol, Umbrelliferon, Zink, äterisches Öl.Heilwirkung: antibakteriell, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schmerzlindernd, entwässernd ( die Wasserausscheidung über die Nieren wird erhöht ). Die ableitenden Harnwege werden vermehrt durchspült und somit krankmachende Keime ausgeschwemmt, regt die Verdauung durch die enthaltenen Bitterstoffe an, fördert die Durchblutung und unterstützt bei Arthrose, Arthritis und Gicht.In der Wildbahn gehören Wacholderbeeren zu den Grundnahrungsmitteln der Taranta Bergpapageien.ACHTUNG!!!!nicht an Nierenkranke oder Herzkranke Tiere verfüttern.Die Wacholderbeeren enthalten Oxalsäure. Diese vermindert die Resorption von Kalzium, da sie sich mit Kalzium verbindet. Die Kalziumkonzentration im Blut sinkt dadurch kann die Blutgerinnung gestört werden.

Wassermelone ( Citrullus lanatus )
Familie: Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae )Herkunft: Ursprünglich beheimatet in Afrika. Die Wildform wird Tsamma- Melone genannt.Beschreibung: niederliegende, einjährige, krautige Pflanze, Sprossachsen dünn, kantig, gefurcht und abstehend streif, behaart, verzweigte Ranken, weitläufiges Wurzelsystem, Blätter gefiedert, beidseitig stark behaart, Blüten einzelstehend, in den oberen Laubblattachseln, Frucht 20- 60 cm. lang, kugelig bis länglich oder zylindrisch.Inhaltsstoffe: Essbarer Fruchtanteil besteht zu 95,8 % aus Wasser, 0,2 % Fasern, 0,2 % Fett, 3,3 % Kohlenhydraten und 0,3 % Mineralstoffe sowie Vitamin A und den roten Farbstoff Lycopin.Heilwirkung: stark entwässernd, spülen überschüssiges Salz der Harnsäure aus, reinigen die Nieren, sind blutverdünnend, blutreinigend und regen die Verdauung an.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Macrorhabdiose und Vorbeugend gegen diese Erkrankung sollte auf fruchtzuckerhaltige Narungsmittel verzichtet werden, da die Pilze den Fruchtzucker selbst als Nahrungsgrundlage nutzen.

Weissdorn ( Crataegus )
Familie: Rosengewächse ( Rosaceae )Herkunft: gemäßigte Klimazonen der Nordhalbkugel, Nordamerika.Beschreibung: sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume , dicht verzweigt und dornig, beerige Apfelfrüchte 0,7-2 cm groß, rot oder orange.Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Trimethylamin, Glycosid Oxyacanthin, Gerbstoff, Saponin, Fructose, Crataegussäure, Aluminium, Kalium, Natrium, Kalzium, phosphorsaure Salze.Heilwirkung: gesundheitsfördend bei Herzbeschwerden, bei zu hohem und zu niedrigem Blutdruck hifreich, Blätter, Blüten, Früchte und Äste können häufig angeboten werden.



Zucchini ( Cucurbita pepo )
 Familie: Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae )Herkunft: Europa als KulturpflanzeBeschreibung: Einhäusige, krautige Pflanze, gleichen den Gemüsekürbissen, gelb, creme- grüne, dunkelgrüne oder gestreifte Früchte, länglich oder rund, Erntezeit Juli bis Oktober.Inhaltsstoffe: Viel Betacarotin, Vitamin C, Folsäure, Kalium, Kalzium, Phosphor, Mangan, Zink, Selen, Schleimstoffe, Bitterstoffe.Heilwirkung: Sie regen die Darmtätigkeit an und kräftigen das Immunsystem. Sie entwässern und entlasten so das Herz. Sie wirken gegen hohen Blutdruck, entsäuern den Körper durch Basenüberschuss. Die enthaltenen Bitterstoffe bringen Leber und Galle in Fluss, reinigt Blase und Nieren, verbessert den Stoffwechsel in der Haut, lindert Gicht, Selen und Carotin gelten als Krebsschutzstoffe.( Purine in mg 8, Harnsäure in mg 20 ), unterstützend bei Nierenerkrankung.

Zwiebel ( Allium cepa )
Familie: Amaryllisgewächse ( Amarylidaceae )Herkunft: Ungeklärt, Wildform in Afghanistan und Pakistan beheimatet.Beschreibung: ausdauernde, krautige Pflanze, in Kultur ein- bis zweijährig, in Unter und Oberblatt gegliederte Laubblätter.Inhaltsstoffe: Schwefelhaltige ätherische Öle, Kalium, Kalzium, Zink, Fluorid, Jod, Carotinoide, Vitamin C, keimtötendes Allicin ( wirkt wie ein natürliches Antibiotikum ), Phosphor, Selen, Quercetin, das hormonähnliche Prostaglandin A.Heilwirkung: schwemmt Wasser aus, stärkt mit Kalzium und Phosphor die Knochen, ätherische Öle fördern die Verdauung ( Magen, Darm, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Niere ). Tötet schädliche Bakterien, Viren und Pilze ab. Heilend bei Darminfektionen und Arteriosklerose. Für die Gasbildung sind schwefelhaltige Inhaltsstoffe verantwortlich.ACHTUNG!!!! Bei bestehender Nieren- Erkrankung nur in Maßen verfüttern, da es zu leichten Reizungen der Niere kommen kann.

Dienstag, Juli 07, 2015

Gefahren für Vögel im Haushalt

Gefahren für Vögel, die im Haushalt leben + Gefahren in der Adventszeit

Agaporniden sind sehr neugierig und werden beim Freiflug alles untersuchen und testen wollen. Hier tragen wir die Verantwortung, sie vor Gefahren zu schützen, die sie selbst nicht erkennen können. Das sind z.B.:


Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist es sehr zu empfehlen, die Vögel während des Freifluges zu beaufsichtigen und anwesend zu sein!

Weitere und noch viel ausführlichere Informationen zu Gefahrenquellen findet ihr hier auf der HP-Seite von Gaby Schulemann-Maier.
http://www.birds-online.de/allgemein/gefahren.htm 

Und hier (mit Fotos) von Sylvia Albert:
http://www.repage5.de/member/lovebird/gefahren.html




Gefahren in der Adventszeit

  • brennende Kerzen (Verbrennungsgefahr)
  • Lametta und Glitzergirlanden, auch Geschenkband  (Gefahr durch Vergiftung - Lametta kann Blei beinhalten - und Strangulation)
  • Kleinteile an Weihnachtsbaum und Weihnachtsgesteck (können schädlich sein und/oder verschluckt werden)
  • keine giftige/behandelte Weihnachtsdekoration (Bleifiguren, Weihnachtsstern usw.)
  • chemisch behandelte Weihnachtsbäume und Tannenzweige (sehr giftig für unsere Vögel, also bitte unbedingt darauf achten, dass die Bäume aus biologischem Anbau ohne chemische Behandlung stammen)
  • Lichterketten (beim Freiflug bitte unbedingt den Stecker aus der Steckdose ziehen, sonst besteht die Gefahr eines Stromschlags)
  • Räucherstäbchen, Aromalampen usw. (Verbrennungen, empfindliches Atmungssystem)
  • Kunstschnee am Baum oder Fenster (Gefahr durch Anknabbern)
  • Raclett, Fondue nicht im Beisein der Vögel zubereiten (vor allem wegen der Dünste, weil die Pfannen und Co meistens die für Vögel tödliche Teflonbeschichtung haben)
  • Glasschmuck am Weihnachtsbaum (Gefahr von Schnittverletzungen durch zerbrochene Kugeln, angeknabberte Spitzen, abgekabberete Glitzerkörnchen können zu Vergiftungen führen)
  • offene Keksdosen und andere Weihnachtsleckerein von den Vögeln fern halten
Zusätzlich zu Gefahren in der Adventszeit - Silvester

  • Durch das Böllern / Raketenschießen können die Vögel plötzlich erschrecken und losfliegen und sich im Dunkeln verletzen (An diesem Abend evtl. das Licht brennen lassen oder rechtzeitig Licht einschalten, so dass die Vögel wenigstens noch etwas sehen können.)
  • Bleigießen (traditionell oft an Sylvester, Reste die beim aufräumen übersehen werden, können beim verschlucken zu schweren Vergiftungen führen)
Auch hier findet ihr weitere und noch viel ausführlichere Informationen zu Gefahrenquellen:
http://www.birds-online.de/aktuell/winterspecial/gefahrenadventszeit.htm

Und hier (mit Fotos):
http://www.repage5.de/member/lovebird/gefahren.html